Scheidung und Vermögensauseinandersetzung

Die Ehescheidung ist die gerichtliche Auflösung einer Ehe mit all ihren Folgen. Wer sich zu einer Ehescheidung entschließt, muss sich mit den Scheidungsfolgen befassen.
Wir erklären Ihnen die gesetzlichen Vorgaben, vertreten Sie im Scheidungsverfahren und führen für Sie Verhandlungen mit der Gegenseite. Das deutsche Recht fordert, dass mindestens einer der scheidungswilligen Partner vor Gericht anwaltlich vertreten ist.

Dies umfasst im Wesentlichen die scheidungserheblichen Fragen, wie z.B. zur jeweiligen Lebensgemeinschaft, zum Unterhalt (wie Trennungs-, Kinder-, nachehelicher Unterhalt), Vermögensauseinandersetzung und Gütertrennung (Aufteilung von Zugewinn und Schulden), Scheidungsfolgevereinbarungen, Rentenausgleichsansprüche, Versorgungsansprüche, das Umgangsrecht miteinander, das Sorge- und Umgangsrecht mit den gemeinsamen Kindern, die Durchsetzung eines bereits geschlossenen Ehevertrages, eine eventuelle Teilungsversteigerung einer gemeinsamen lmmobilie, u.a.m..

Neben der Ehescheidung gibt es mit der Aufhebung, Nichtigkeit und Annullierung aus formellen Gründen verschiedene Formen, eine Ehe als von vornherein für nicht gültig geschlossen oder zustande gekommen zu erklären. Auch gleichgeschlechtliche Ehen können geschieden werden, lediglich eingetragene Lebenspartnerschaften werden aufgehoben.

Es handelt es sich um eine Vermögensauseinandersetzung (Vermögen – die verschiedenen Arten der Rechte an Vermögensgegenständen), wenn das eheliche Vermögen in unterschiedlichster Art (auf-)geteilt werden muss.

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Rückforderung von Bearbeitungsentgelten bei Verbraucherdarlehen

Die Entscheidung 

Der Bundesgerichtshof hat in zwei Urteilen klargestellt, dass es sich bei Bearbeitungsentgelten für Verbraucherdarlehen nicht um gesonderte Leistungen handelt. Zur Überprüfung der Kreditwürdigkeit seien die Banken verpflichtet; (mehr …)

 

„Gemeinsamer“ Rechtsanwalt bei Trennung und Scheidung?

Sachverhalt/Problem

Im vorliegenden Fall suchte das Ehepaar eine Rechtsanwältin zur Rechtsberatung hinsichtlich ihrer Scheidung auf. Die scheidungswilligen Eheleute wollten, im vermeintlichen Interessengleichklang, Kosten für einen zweiten Rechtsberater sparen, indem sie sich zunächst nur von einem beraten ließen. (mehr …)

 

Die Scheidung kam zu spät – Lottogewinn fällt in Zugewinnausgleich

Problem/Sachverhalt:

Die Beteiligten schlossen die Ehe im Juli 1971. Im August 2000 trennten sie sich und lebten nunmehr getrennt. Seit dem Jahr 2001 lebte der Beklagte mit seiner jetzigen Partnerin zusammen. Auf den der Klägerin am 31.1.2009 zugestellten Scheidungsantrag wurde die Ehe durch Verbundurteil vom 23.10.2009 geschieden. (mehr …)

 

Sittenwidrigkeit und Nichtigkeit von Grundstückskaufverträgen

Sachverhalt/Problem:

Der Kläger machte dem Beklagten ein Angebot für eine Eigentumswohnung nebst Tiefgaragenstellplatz für 118.000 €. Dieser hatte das Objekt 2 Monate zuvor für lediglich 53.000 € erworben und nahm das Angebot dankend an.Als der Kläger später von der großen Wertdifferenz erfuhr, wollte er sich sofort vom Vertrag lösen und nahm den Beklagten auf Rückabwicklung des Vertrages in Anspruch. (mehr …)